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AGB

3AGB

Allgemeine Geschäfts-Bedingungen für Standbetreiber / Standflächen am Sattel-Fest/Trabrennbahn  Krieau, Wien  (2017)

  1. Anmeldung (Angebot)

Die Anmeldung ist für den Aussteller ein rechtsverbindliches und unwiderrufliches Angebot. Streichungen, Ergänzungen und/oder Änderungen im Anmeldeformular  sind unwirksam. Anmeldungen mit Vorbehalt sind gegenstandslos. Mit Abgabe der Anmeldung werden vom Aussteller die Messebedingungen vollinhaltlich anerkannt. Die Messebedingungen gelten sinngemäß auch für Nebenleistungen bzw. Zusatzaufträge z.B. Bereitstellung von Strom, Wasser und sonstigen Einrichtungen.

  1. Standmiete

Mit dem Eingang der E-mail Bestätigung des Anmeldeformulars beim Veranstalter ist der Aussteller zur Teilnahme an der Messe verpflichtet. Es gelten die vorher angeführten Mietpreise für die Dauer der Veranstaltung. Die Mietpreise verstehen sich exklusive Mehrwertsteuer.

  1. Zulassung und Platzzuteilung

Der Veranstalter ist nicht verpflichtet, das Angebot anzunehmen. Über die Zulassung von Ausstellern (Annahme des Angebotes) einschließlich der genauen Platzzuteilung entscheidet ausschließlich der Veranstalter. Er behält sich vor, Anmeldungen auf Zulassung zur Ausstellung aus welchen Gründen auch immer jederzeit abzulehnen. Die Platzzuteilung erfolgt allein durch den Veranstalter.

Die Zulassung und damit Annahme der Anmeldung erfolgt mittels schriftlicher Bestätigung durch den Veranstalter, ebenso die Platzzuteilung, die meist erst nach der Annahme der Anmeldung erfolgen kann. Aussteller, die individuelle und /oder kreative Hunde- und/oder Pferdewaren oder nützliche Dienstleistungen in diesem Segment anbieten, können zugelassen werden. Daher ist die Angabe der Ausstellungs-Ware ist Voraussetzung der Bearbeitung der Anmeldung.

Der Aussteller ist verpflichtet, die angemeldeten Produkte während der gesamten Veranstaltungsdauer uneingeschränkt auszustellen. Eine vorzeitige Schließung des Messestandes bzw. ein vorzeitiger Abbau des Messestandes ist ausgeschlossen. Die Verletzung dieser Verpflichtungen zieht Schadenersatz nach sich.

Im Interesse der Veranstaltung ist der Veranstalter berechtigt, abweichend von der Zulassungsbestätigung und Platzzuteilung einen Platz in einer anderen Lage anzuweisen, die Größe des Platzes abzuändern, Ein-und Ausgänge zum Gelände zu verlegen oder zu schließen oder sonstige bauliche Änderungen vorzunehmen. Verringert sich hierbei die Standmiete, so wird der Unterschiedsbetrag an den Aussteller rückerstattet.

Weitere Ansprüche, insbesondere Schadensersatzansprüche gegen den Veranstalter, sind ausgeschlossen. Kann der Veranstalter aus irgendeinem Grund über einen bereits zugewiesenen Stand nicht verfügen, so steht dem Aussteller nur der Anspruch auf Erstattung der tatsächlich gezahlten Standmiete zu.

  1. Storno der Anmeldung

Bei Stornierung (Zurückziehung) der Anmeldung hat der Aussteller an den Veranstalter folgende Stornogebühren zu bezahlen:
Bis 10 Wochen vor der Veranstaltung: kostenfrei
Bis  5 Wochen vor der Veranstaltung: 50% Stornogebühr
Danach ist die volle Standgebühr zu entrichten, jeweils zuzüglich Steuern, Abgaben und sonstiger Nebenkosten.

Die Stornogebühr ist als pauschalierter Schadenersatz unabhängig von einem Verschulden zu bezahlen, wobei der Aussteller auf eine Minderung des Schadenersatzanspruches, insbesondere auf das richterliche Mässigungsrecht aus welchen Gründen immer, auch aus dem Titel der Vorteilsausgleichung, verzichtet.

Der Aussteller nimmt zur Kenntnis, dass die Stornogebühren auch zu bezahlen sind, sollte es dem Veranstalter gelingen, den Messestand an einen Dritten zu vermieten bzw. zu verkaufen. Die Geltendmachung eines Schadensersatzes, welcher über die vereinbarten Stornogebühren hinausgeht, bleibt davon unberührt.

  1. Rechnungslegung und Zahlungsbedingungen

Mit der Annahme des Angebotes (Zulassung) erhält der Aussteller eine Rechnung, die spätestens  zehn Wochen vor Beginn der Veranstaltung in voller Höhe ohne jeden Abzug zu bezahlen ist. Nach diesem Termin ausgestellte Rechnungen sind sofort fällig. Die termingerechte Zahlung der Rechnung ist Voraussetzung für die Übergabe des zugewiesenen Standes. Ist der Rechnungsbetrag nicht bis zum Fälligkeitstage beim Veranstalter eingelangt, steht es diesem ohne weitere Ankündigung frei, über den zugewiesenen Stand frei zu verfügen. In diesem Fall kommt der Punkt 4. dieser Bedingungen sinngemäß zur Anwendung.
Beanstandungen der Rechnung sind innerhalb von 8 Tagen nach Erhalt vorzunehmen. Nach diesem Zeitpunkt gilt die Rechnung als genehmigt. Nach diesem Zeitpunkt eingehende Beanstandungen sind unwirksam. Für den Fall des Zahlungsverzuges werden 10% Zinsen p.A. ab Fälligkeit sowie Euro 5.- zuzüglich USt. je Mahnschreiben vereinbart.

Der Aussteller ist nicht berechtigt, wegen Gegenforderungen welcher Art auch immer die Zahlung fälliger Rechnungen zurückzubehalten, die Zahlung zu verweigern oder dagegen aufzurechnen.

5a. Steuern, Gebühren und Abgaben

Sämtliche Steuern, Gebühren und Abgaben, insbesondere Mehrwertsteuer und die Anzeigenabgabe gehen zu Lasten des Ausstellers. Sämtliche angegebenen Preise sind Nettopreise, ausgenommen Steuern, Gebühren und Abgaben.

  1. Widerruf der Platzzuteilung

Der Veranstalter ist berechtigt, die erfolgte Platzzuteilung zu widerrufen, wenn:

  1. Der Aussteller seinen Zahlungsverpflichtungen nicht termingerecht nachkommt, oder
  2. in der Zwischenzeit ein Insolvenzverfahren, ein außergerichtliches Ausgleichsverfahren oder eine Liquidation gegen den Aussteller erfolgt oder bevorsteht, oder
  3. noch offenstehende Forderungen aus vorangegangen Messen vorliegen, oder
  4. die Waren/Dienstleistungen dem Thema nicht oder nicht mehr entsprechen.

In diesen Fällen kommt der Punkt 4. sinngemäß zur Anwendung. Es reicht aus, dass einer der Punkte wie oben vorliegt.

  1. Höhere Gewalt, wichtige Gründe

Kann die Veranstaltung aufgrund höherer Gewalt (z.B. Wetter), Streik, politischer Ereignisse oder sonstiger wichtiger Gründe nicht durchgeführt werden, sind Schadenersatzansprüche des Ausstellers gegenüber dem Veranstalter -welcher Art auch immer – ausgeschlossen. Von der Nichtdurchführung der Messe hat der Veranstalter den Aussteller unverzüglich zu verständigen. Im Falle einer akuten Wetterwarnung (Sturmböen und Starkregen o.ä.) für den Veranstaltungstag kann der Veranstalter den Event Termin 48-24 Stunden vor dem Eventtermin absagen oder auch auf einen anderen Termin verschieben.

  1. Verkaufsregelung

Dem Aussteller ist es gestattet unter Beachtung der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen direkt zu verkaufen und die Waren dem Käufer sofort auszufolgen. Der Aussteller verpflichtet sich hiermit, den Verkauf nicht in marktschreierischer Weise durchzuführen.

Bei Zuwiderhandeln ist der Veranstalter berechtigt, den Stand nach vorausgehender kurzfristiger Aufforderung zu schließen.

  1. Ausstellerparken, Freier Eintritt für Standmitarbeiter

Es stehen vor dem Veranstaltungsgelände kostenfreie Parkplätze in ausreichender Menge zur Verfügung. Die Aussteller sind sicherhaltshalber namentlich gelistet am Eingang und erhalten zwischen 7 – 9 Uhr  Kontrollbänder zum freien Einlass (max. 4 pro Stand). Diejenigen (Mitarbeiter), die ggf nach 10 Uhr kommen melden Sie bitte mit Vor- & Zunamen mind. 2 Tage vor dem Event an.

  1. Aufbau, Abbau und Gestaltung der Stände

Die Ausstellungsplätze verstehen sich ohne Wände und ohne Einrichtung. Die Standaufbauten der Aussteller dürfen eine Höhe von 240 cm nicht überschreiten. Höhere Standaufbauten sind nur nach Vorlage von Bauplänen und schriftlicher Vereinbarung mit dem Veranstalter möglich. Entsprechende Baupläne sind bis spätestens 8 Wochen vor dem Veranstaltungstermin beim Veranstalter einzureichen.

Die Auf- und Abbauzeiten lt. Informationsleitfaden für Aussteller sind genauestens einzuhalten. Ist die gemietete Fläche am Tag der Veranstaltung bis 09 h nicht belegt und erfolgt keine Benachrichtigung, so behält sich der Veranstalter das Recht vor, ab diesem Zeitpunkt ohne weitere Verständigung über die Fläche anderweitig zu verfügen, wobei jedoch die gesamte Standmiete zu bezahlen ist.

Die Aufbauarbeiten müssen bis spätestens 10 Uhr des Aufbautages beendet sein.

Eine Überschreitung der Auf-/ Abbauzeit ist ausgeschlossen. Für den Fall der Überschreitung der Auf-/ Abbauzeit werden Schadenersatzansprüche welcher Art auch immer ausgeschlossen.

Bei Überschreitung der Abbauzeit ist der Veranstalter berechtigt, die Räumung der Standaufbauten und deren Lagerung auf Kosten und Gefahr des Ausstellers durchführen zu lassen. Nach dem Abbau ist der ursprüngliche Zustand wieder herzustellen. Schäden, die durch unsachgemäße Behandlung verursacht werden, hat der Aussteller dem Veranstalter zu ersetzen.

  1. Technische Standeinrichtung

Strom, Wasser und sonstige technische Anschlüsse sind gegen Entrichtung von Anschluß und Nutzungsgebühren möglich.

Sämtliche elektrischen Geräte, Anlagen und Installationen müssen den ÖVE und den ortsüblichen und veranstaltungsrechtlichen Vorschriften und Auflagen entsprechen. Elektrische Installationen dürfen nur von konzessionierten Firmen ausgeführt werden.

  1. Haftung und Schadenersatz

Der Veranstalter übernimmt keinerlei Haftung bei Abhandenkommen oder Beschädigung der vom Aussteller eingebrachten bzw. zurückgelassenen Ausstellungsgüter und Standausrüstungsgegenstände.

Der Veranstalter ist zum Abschluss irgendwelcher Versicherungen nicht verpflichtet. Der Veranstalter übernimmt keinerlei Haftung für die von Ausstellern, ihren Angestellten oder Beauftragten auf dem Veranstaltungsgelände abgestellten Fahrzeuge. Die Aussteller haften ihrerseits für etwaige Schäden, die durch sie, ihre Angestellten, ihre Beauftragten oder durch ihre Ausstellungsgegenstände und Einrichtungen an Personen oder Sachen verursacht werden. Der Veranstalter ist klagund schadlos zu halten. In der Auf- bzw. Abbauzeit hat jeder Aussteller eine erhöhte Sorgfaltspflicht für die Sicherheit seiner Güter. Wertvolle und leicht bewegliche Ausstellungsgegenstände sind außerhalb der Öffnungszeiten vom Messestand zu entfernen und vom Aussteller selbst auf eigenes Risiko zu verwahren.

Der Veranstalter nimmt für den Aussteller bestimmte Sendungen nicht in Empfang und haftet nicht für eventuelle Verluste, für unrichtige oder verspätete Zustellung.

Der Veranstalter haftet nicht für Vermögens-, Gesundheits- oder sonstige Schäden welcher Art auch immer, die im Zusammenhang mit der Vorbereitung, Durchführung oder Abwicklung der Veranstaltung dem Aussteller selbst, dessen Bediensteten oder dritten Personen aus welchem Grund auch immer entstehen. Der Veranstalter haftet nicht für entgangenen Gewinn.

Dieser Haftungsausschluss gilt nicht für Schäden, die durch den Veranstalter oder dessen vertretungsbefugte Bedienstete vorsätzlich oder grob fahrlässig verschuldet wurden. Es obliegt dem Geschädigten, diese Voraussetzungen zu beweisen.

Etwaige Ansprüche des Ausstellers sind sofort schriftlich dem Veranstalter zu melden, widrigenfalls sie als verwirkt gelten. Für fehlerhafte Einschaltungen oder Eintragungen in Drucksorten für das Event wird keinerlei Haftung übernommen (Druckfehler, Formfehler, falsche Einordnung, etc.).

12a. Versicherung Stände

Die Standmiete enthält keine Versicherung für die in den Ständen eingebrachten Gegenstände, den Stand selbst und alle sonstigen Ausrüstungsgegenstände. Wird mit dem Veranstalter oder einem Versicherungsunternehmen eine Versicherung abgeschlossen, gelten die anlässlich des Versicherungsabschlusses gesondert schriftlich getroffenen Bedingungen.

  1. Werbemittel vom Veranstalter

Der Veranstalter stellt auf Anforderung den Ausstellern Werbemittel (Flyer/Poster) für das Sattel-Fest zur Verfügung. Damit wird dem Aussteller die Möglichkeit gegeben, seine Kunden auf die Beteiligung an der Veranstaltung aufmerksam zu machen und zum Besuch einzuladen.

  1. Werbung des Ausstellers am Veranstaltungsort/Parkplatz

Transparente, Firmenschilder, Werbeaufschriften und sonstiges Werbematerial dürfen außerhalb des Ausstellungsstandes nicht angebracht oder verteilt werden, dürfen nicht in die Gänge hineinragen und die Höhe von 250 cm nicht überschreiten. Die Anbringung von Werbetafeln, Plakaten oder sonstigem Werbematerial bzw. die Verteilung von Werbematerial außerhalb des Standes, insbesondere auf den Parkplätzen, ist nicht gestattet bzw. nur nach gesonderter Vereinbarung mit dem Veranstalter gegen gesonderte Verrechnung erlaubt. Bei unlauterem Wettbewerb gegenüber anderen Ausstellern ist der Veranstalter berechtigt, den Stand sofort zu schließen, wobei in diesem Fall eine Herabsetzung der Standmiete und der sonstiger Kosten ausgeschlossen ist.

  1. Sonderveranstaltung-Vorführung

Alle Arten von Sonderveranstaltungen und Vorführungen auf den Ständen bzw. im Messegelände bedürfen vorheriger schriftlichen Zustimmung des Veranstalters. Der Veranstalter ist berechtigt, trotz vorher erteilter Genehmigung Vorführungen einzuschränken oder zu untersagen, die Lärm, Schmutz, Staub, Abgase und dgl. verursachen oder die auf sonstige störende Art den ordentlichen Messeablauf beeinträchtigen.

Akustische oder audiovisuelle Vorführungen auf dem Messestand müssen in der Weise gestaltet werden, daß jegliche Geräuschentwicklung ein Ausmaß von 40 dBA, gemessen an der Standgrenze, nicht überschreitet. Wird über Aufforderung des Veranstalters eine höhere, als die erlaubte Geräuschentwicklung nicht sofort eingestellt, behält sich der geeignete Maßnahmen – gegebenenfalls die Schließung des Standes vor. Anmeldungen bei der AKM müssen von den jeweiligen Firmen selbst durchgeführt werden.

  1. Filmen und Fotografieren

Dem Veranstalter wird das Recht eingeräumt, im Messegelände zu fotografieren und zu filmen und für seine oder allgemeine PR-Veröffentlichungen zu verwenden. Der Aussteller verzichtet in diesem Zusammenhang auf alle Einwendungen aus den gewerblichen Schutzrechten, insbesondere dem Urheberrecht und dem gesetzgebenden Unlauteren Wettbewerb (UWG). Dem Aussteller ist es außerhalb seines eigenen Standes nicht gestattet, Filme, Fotografien, Zeichnungen oder sonstige Abbildungen von Ausstellungsgegenständen und ausgestellten Waren anzufertigen oder anfertigen zu lassen.

  1. Reinigung

Der Veranstalter sorgt für die Reinigung des Geländes für die Dauer der Veranstaltung. Die Grund-Reinigung der Ständflächen nach der Veranstaltung obliegt den Ausstellern. Verpackungsmaterial und Abfälle, die der Aussteller auf das Gelände wirft bzw. auf die Seite legt, werden auf Kosten des Ausstellers/Standplatzmieters  entfernt. Die Entsorgung von Sondermüll muss vom Aussteller selbst veranlasst werden.

  1. Transport und Parken

Das Befahren des Veranstaltungsgeländes ist zu den angegebenen Aufbau-Zeiten (07:00 –max. 09:00 h) mit Kfz und Kleinbussen am Veranstaltungstag erlaubt. Bei LKW/Spezialtransporten ist zeitgerecht vom Veranstalter eine schriftliche Genehmigung einzuholen. Ab 09 h sind alle Fahrzeuge uneingeschränkt vom Gelände zu entfernen. Jedes Zuwiderhandeln zieht den Besitzstörungsfall nach sich und steht es dem Veranstalter frei, widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge auf Kosten des Fahrzeughalters abschleppen zu lassen.
Kostenfreie Parkplätze finden Sie direkt vor dem Veranstaltungsgelände.

  1. Pfandrecht

Hinsichtlich sämtlicher offener Forderungen des Veranstalters gegen den Aussteller hat der Veranstalter ein vertragliches und gesetzliches Pfandrecht an die vom Aussteller in den Messestand eingebrachten Gegenstände und an den Messestand samt Ausrüstungsgegenständen. Zur Ausübung dieses Pfandrechtes bedarf es nicht der Einleitung eines Gerichtsverfahrens. Im Falle der Inanspruchnahme dieses Pfandrechtes werden die in den Messestand eingebrachten Gegenstände und der Messestand samt Ausrüstungsgegenstände ohne Vorankündigung auf Kosten und Gefahr des Ausstellers vom Messestand weggebracht und eingelagert. Der Veranstalter ist berechtigt, diese Gegenstände zu marktüblichen Preisen (Konditionen) zu verkaufen und den Erlös auf die offenen Forderungen anzurechnen.

  1. Verletzung der Messebedingungen, Gesetzesverletzung

Die Messebedingungen und die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen sind strikt einzuhalten. Einzuhalten sind auch alle Brandschutz und veranstaltungsbehördlichen Vorschriften. Die Nichtbeachtung und/oder Verstöße gegen die Messebedingungen, die vertraglichen Vereinbarungen und die Verletzung gesetzlicher Bestimmungen berechtigen den Veranstalter, den zugewiesenen Messestand sofort auf Kosten des Ausstellers zu schließen und die Räumung ohne Gerichtsverfahren durchzuführen. Den Anordnungen und Weisungen des Veranstalters und dessen Beauftragten ist vom Aussteller, dessen Personal und Beauftragten unbedingt Folge zu leisten. Dies gilt insbesondere auch für den zum VA-gelände gehörigen Parkplatz.

  1. Stand Teilen
    Teilen sich mehrere Aussteller einen Stand, übernimmt der Hauptaussteller die Gesamthaftung (betreffend Zahlung, Beschädigungen etc.). Der Hauptaussteller ist verantwortlich für die Weitergabe aller Informationen an seine Mitaussteller. Für jeden Mitaussteller wird eine Pauschale von € 25,- Euro Netto verrechnet.
  2. Datenschutz

Zustimmungserklärung gemäß Datenschutzgesetz:

Der Aussteller stimmt der Verwendung der von ihm im Anmeldeformular bekannt gegebenen Daten („Ausstellerdaten“) im Newsletter von Sattel-Fest und / oder ggf JUNKERSBUERO, jeweils zu Zwecken des Marketings für diese oder ähnliche , eigene Veranstaltungen zu. Die Ausstellerdaten dürfen auch an die über den Link www.sattel-fest.at abrufbaren Medien und Partnerunternehmen des Veranstalters für Zwecke im Zusammenhang mit der Messe übermittelt werden. Ein Widerruf ist jederzeit möglich und bewirkt die Unzulässigkeit der weiteren Verwendung der Daten.

Zustimmungserklärung gemäß Telekommunikationsgesetz: Der Aussteller ist – gegen jederzeitigen Widerruf – damit einverstanden, in Zukunft von Sattel-Fest bzw. JUNKERSBUERO, Wien über eigene Veranstaltungen per E-Mail informiert zu werden. Es erfolgt keine Datenweitergabe an Dritte.

23. Schriftlichkeit, Gewohnheitsrecht

Abänderungen, Ergänzungen und Zusätze bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für das Abgehen von der Schriftform. Mündliche Nebenabreden sind unwirksam. Aus vorausgehenden Veranstaltungen bzw. Verträgen kann der Aussteller Rechte welcher Art auch immer nicht ableiten

 

     24. Allgemeine Bestimmungen, Gerichtsstand und Erfüllungsort

Es kommt ausschließlich österreichisches Recht zur Anwendung. Gerichtsstand und Erfüllungsort ist für beide Teile Wien. Die Ungültigkeit einzelner Bedingungen berührt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Der Vertrag wird deshalb nicht aufgelöst.

Das Wiener Sattel-Fest ist eine Veranstaltung von

JUNKERS BUERO, Andrea M. Junker, Fillgradergasse 15. 1d , 1060 WIEN,  WKÖ Event Agentur

 

AGB Junkers Buero